Barrierefreiheit
Haben Sie schon einmal von barrierefreiem Webdesign gehört? Vielleicht denken Sie nun an einen Bericht in den Medien, in dem darauf hingewiesen wurde, dass behördliche Internetauftritte in Österreich bis 2008 barrierefrei sein müssen. Thema abgehakt, uninteressant für Sie. Oder etwa doch nicht?
Was wäre, wenn Ihnen die folgende Erklärung beweisen würde, dass barrierefreies Webdesign auch für Ihre Website sinnvoll, ja sogar notwendig ist? Interessiert Sie die Thematik, wenn Ihnen die folgenden Beispiele zeigen, dass barrierefreies Webdesign ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist? Wussten Sie, dass jeder Besucher Ihrer Website von Barrierefreiheit profitiert? Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und finden Sie heraus, weshalb Sie diese Thematik ernst nehmen sollten.
Die Ansätze und Vorteile der Barrierefreiheit:
Der Begriff „Barrierefreiheit“ deutet bereits auf die Vorteile hin: Die Beseitigung möglichst vieler Barrieren, die Besucher davon abhalten könnten Ihre Website optimal zu nutzen. Nur so kann sicher gestellt werden, dass der Nutzer von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt werden kann und die Website nicht schon vorher frustriert verlässt.
Die Barrierefreiheit beginnt bereits bei der Konzeption einer Website. Es ist wichtig, dass die Seitenstruktur übersichtlich aufgebaut ist und auch die Navigationstechniken leicht bedienbar sind. Die optische Gestaltung muss die Nutzerführung dabei stets unterstützen und darf den Besucher nicht durch übertrieben kreative Elemente verwirren.
Die Kontraste von Hintergrund und Schriftfarbe sollten immer ausreichend sein, damit Nutzer mit abgedunkelten Monitoren (üblich bei Notebooks im Akkubetrieb) oder Besucher mit Sehschwächen die Texte lesen können. Ebenso sollte die Schriftgröße nicht zu klein angesetzt werden und idealerweise variabel sein. Dieser Punkt ist vor allem für ältere Generationen oft der entscheidende Faktor ob sie auf einer Website bleiben oder nicht.
Die Einhaltung typischer Merkmale der guten Textgestaltung werden bei Ihren Besuchern sicher gut ankommen. Dazu zählt der Verzicht auf unnötige Fachbegriffe oder Marketing-Formulierungen genauso, wie die Formatierung der Texte mit angemessen langen Paragraphen und Überschriftenhierarchien. Ebenso sollten Fachbegriffe und Abkürzungen erklärt werden.
Erschließung neuer Kundengruppen:
Viele Besonderheiten der Barrierefreiheit führen dazu, dass Ihre Website für neue Kundengruppen nutzbar ist bzw. für bestehende Interessenten leichter bedienbar wird. Zu diesen Gruppen zählt vor allem auch die stetig ansteigende Anzahl der Senioren. Bereits jetzt handelt es sich dabei um die am stärksten wachsende Nutzergruppe! Bei identischem Angebot werden diese Besucher z.B. sehr viel wahrscheinlicher einen barrierefreien Online-Shop nutzen, als sich durch die schwer verständlichen Abläufe eines herkömmlichen Shops aufhalten zu lassen.
Es gibt noch viele weitere Punkte mit denen die Barrieren einer Website behoben werden. Wenn Sie möchten, informieren wir Sie gerne darüber.
Vorurteile gegenüber barrierefreien Websites:
Sie finden die genannten Punkte wichtig, haben aber immer noch Bedenken? Möglicherweise liegt das an den bekannten Vorurteilen gegenüber barrierefreien Websites:
Sind barrierefreie Websites nicht immer hässlich?
Manche Personen nennen gerne das Argument, dass barrierefreie Websites hässlich sind und man so keine grafisch ansprechenden Websites erstellen könne. Dieses Vorurteil liegt jedoch nur im fehlenden Wissen der Person begründet. Tatsächlich ist es sogar ein Anliegen der Barrierefreiheit optisch ansprechende Websites zu generieren, da für viele Besucher eine hässliche Gestaltung ein Grund zum Verlassen des Internetangebots wäre. Wenn Ihr Webdesigner sein Handwerk beherrscht, steht einer schönen Gestaltung nichts im Weg.
Das ist doch teurer Schnickschnack …
Der Preis einer barrierefreien Website hängt von vielen Faktoren ab. Sie können sehr viel sparen, wenn die Barrierefreiheit von Anfang an in die Planung integriert wird und nicht nachträglich in eine bestehende Website integriert werden muss. Zu den einzelnen Kosten-/Nutzenfaktoren gibt es mehrere interessante Beiträge im Internet:
